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Abenteuer ... Innenwelt

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In die Tiefen der Lavalandschaft, Mongolei

 

Don’t listen what they say. Go, see!

 

 

“If you let your heart lead you, you will never go the wrong way.

Listen to it always.

Better than anyone it knows about dreams, of love.

The cold mind thinks; instead, your warm heart feels…”

Herman Zapp

 

Wandlung inbegriffen, wenn man sich auf weite Reise begibt.

Der innere Wandel beginnt ja schon, wenn man auf einen anderen Weg zielt - wie das Anstreben einer längeren Reiseauszeit.

Dann tut sich ganz viel während der Reise. Eher unbewusst. Langsam merkt man, wie gewohntes Verhalten oder Denkmuster sich verabschieden.

Nach der Reise - die Erlebnisse können sacken und die „alte“ Wertewelt umschließt einen wieder – fällt das innere Andersdenken richtig auf.

So war`s bei uns.

 

Viele Themenansichten wurden also im Laufe der Zeit unserem Wertewandel unterzogen…

 

Familie, Kinderbegleitung, die Selbstverständlichkeit eines Schulbesuchs, Begegnungen mit fremden Menschen, Vorurteile durch gewisse Länder zu reisen, Lebensgestaltung, Thema Frieden, Ängste, Vertrauen, Dankbarkeit, Wertschätzung,

materielle Themen, Müll, Plastik, Ernährung …

 

Warum?

 

Weil wir Zeit hatten, uns mit den Themen zu befassen, die im Alltag untergingen?

 

Weil wir erlebten, wie es woanders läuft und wie vielfältig gelebt wird?

 

Die tägliche Erfahrung lehrt, dass diejenigen, welche viel reisen, an Urteilskraft gewinnen; dass die Gewohnheit – fremde Völker, Sitten und Gebräuche zu beobachten, den Kreis ihrer Ideen erweitert und sie von manchen Vorurteilen befreit.

François Pierre Guillaume Guizot

 

Wie uns auf Reisen geschah… ;-)

 

Die Muster in uns - wie man was zu tun hat - bleiben lang, aber halten nicht – sie bröckeln.

(Kindererziehung, schulisches Lernen, Miteinander) Wir beobachten die natürliche Entwicklung unseres Kindes und denken neu. Hinzu kommen Begegnungen mit verschiedensten Menschen unterschiedlicher Länder. Wie machen die das.

Das uns Fremde ist bei ihnen normal, für sie ist das uns Normale fremd.

 

 

Unser Einfühlungsvermögen wird gestärkt.

In der Fremde müssen wir uns mehr darauf verlassen. Die Kommunikation läuft anders, nicht selten muss sie sich nonverbal abspielen. Dadurch wird uns bewusst, dass überhaupt ein großer Teil der Kommunikation auf anderen Ebenen als das Sprechen stattfindet.

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Lächeln-Zeichensprache-Ohnewörterbuch-Kommunikation in der Mongolei
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Personen, die viel auf Reisen sind und immer neue Orte und Menschen sehen, zeichnen sich durch eine gewisse Lebensfrische aus, an der es denen mangelt, die jahrein, jahraus am selben Platz leben.

Prentice Mulford

 

 

Offenheit, Interesse, Begeisterung und viel Lachen überkommen uns mehr und mehr.

Es dauert zwar, alten Stress loszulassen, der sich durch Zeiten einhalten und Druck von außen im Alltag ergab. Das frei sein, frei lassen, selbstbestimmt leben fühlt sich gut an. Mit unserem Kind die Welt entdecken, sie aus Kinderaugen betrachten – ohne die Vorurteile, die wir Erwachsene schon in uns haben – ist bereichernd. Kinder sind überhaupt ein Türöffner zu vielen Kontakten und lächelnden Gesichtern.

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Staunt euch die Augen aus dem Kopf, lebt, als würdet ihr in zehn Sekunden tot umfallen.

Bereist die Welt. Sie ist fantastischer als jeder Traum, der in einer Fabrik hergestellt wird.

Ray Bradbury

 

Wie können wir dieses Glück bewahren?

...in uns selbst, aber vor allem in unserem Kind.

Wie möchten wir unser Leben gestalten, was sind Werte, die uns wirklich erfüllen?

So wie unser Kind unterwegs weniger Wert auf Spielzeug legt, sondern sich faszinierend in seiner Kreativität in der Natur entwickelt, genauso lösen wir uns vom Materiellen: Wir wollen nicht mehr haben, haben, haben. Wir brauchen nicht mehr.

 

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Bauen am Baikalsee
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Schamanentanz in Indien mit Schlangenhäuten, Adlerfedern, Rasselball - animiert vom zufälligen Schamanentreffen in der Mongolei

Beginnend fordert uns die Umgewöhnung.

In diesen kleinen Bus mit reduziertem Inhalt zu ziehen, ständig aufeinander zu hocken, Gerüche zu ertragen die auf kleinem Raum zusammenkommen, … Aber wahrhaftig - nach den Jahren reicht uns das Wesentliche, was wir haben, im Bus - nur der Platz ist so ein Thema (mit zwei wachsenden Jungs).

 

 

Das Reisen führt uns zu uns zurück.

Albert Camus

 

Auch Macher zweifeln, hadern, leiden.

Keiner behauptet, es sei schmerz- und stressfrei, den eigenen Traum zu leben.

Zitat aus „Stern“

 

Auch schwierige Themen begleiten uns.

Durch unser andauerndes Zusammensein und die Fremde reflektieren wir uns selbst mehr, und kommen uns näher.

Orte wechseln bedeutet Loslassen. Mittlerweile wissen wir, dass hinter dem Horizont neue bereichernde Erlebnisse

warten. Und Menschen oder Orte, die ins Herz gewachsen sind, verbunden bleiben.

Manchmal kommen Ängste und Vorurteile zum Vorschein. Wir nehmen uns Zeit, sie anzuschauen.

Lebensvertrauen wird gestärkt, während wir unseren Weg gehen.

Sicherheit und Wachsamkeit sind wichtig. Extremes Sicherheitsdenken aus Angst lässt weniger Lebenserfahrungen zu. Dann, wenn man das vermeintlich Sichere etwas loslässt, lösen sich Vorurteile auf und die Angst wird zunehmend von Vertrauen ersetzt. „Ist ja alles gar nicht so schlimm, wie gedacht!“ - Wie oft haben wir das so erlebt und uns vorher den Kopf zerbrochen? Außerdem: Passieren kann überall was. Und: Zieht man nicht gerade auch das an, was man denkt? Vorsicht in gutem Maß ist natürlich ein wichtiger Begleiter in der Fremde.

 

 

Zeit, die wir uns nehmen, ist Zeit, die uns etwas gibt.

Ernst Ferstl

 

Das Zeitgefühl ändert sich.

Wir haben Zeit. Wir lassen es in uns zu. Es war einmal der Stress und Druck. Zeitqualität ist ein kostbares Gut. Wir nehmen uns gemeinsame Zeit. Lebenszeit ist begrenzt. Zeit mit unseren kleinen Kindern auch. Wahrhaftig leben wir in der Mongolei zeitlos, da wir durch ständige Zeitumstellungen in Sibirien arg durcheinander gekommen sind, als Folge mehr auf Tages-, Nachteinbruch und inneres Zeitgefühl achten, als auf das Ziffernblatt einer Uhr.

 

 

Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die Weltanschauung der Leute, welche die Welt nicht angeschaut haben.

Alexander von Humboldt

 

Bisher Selbstverständliches wird zur Seltenheit.

Nicht immer haben wir sauberes Wasser und Strom. Von einer Waschmaschine träumen wir nur. Wir gewöhnen uns an weniger Sauberkeit und Ablegen von Perfektion - Staubpisten und Handwäsche zwingen uns, dies locker zu sehen. Weniges macht uns zufriedener. Dankbarkeit und Wertschätzung wachsen, vieles wird nicht mehr als selbstverständlich gesehen, sondern bewusst. Die zurückhaltende Art im menschlichen Miteinander, die wir in Deutschland gewohnt

sind, legen wir ab und öffnen uns mehr für das direkte Zugehen. Überall begegnen uns hilfsbereite, gastfreundliche, interessierte Menschen. In Asien, besonders Indien, wird die Begegnung mit den Menschen wesentlich persönlicher.

Hier werden Fragen direkt gestellt, die Menschen lächeln viel, halten Händchen mit ihren Freunden, drücken ihre Freundschaften mit körperlicher Nähe aus.

 

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Wäsche waschen in der Mongolei

 

Reisen bildet. Tourismus bildet Vorurteile auf beiden Seiten.

Erhard Blanck

 

Mit unserem Müll sind wir ständig konfrontiert.

Schließlich müssen wir ihn jetzt selbst entsorgen, nicht nur an die Straße stellen und weg. Auch Abwasser und Toilettentank müssen geleert werden. Automatisch lernen wir, unseren Verbrauch zu reduzieren. Nein, rumfliegenden Müll in der Gegend mögen wir nicht und wollen unseren Teil dazu beitragen. In Asien sieht man ständig Müll in der Natur, Indiens Straßen sind gesäumt, Flüsse vermüllt. Aber in westlichen Ländern wird die große Masse an Müll einfach selbstverständlich im Kübel entsorgt – aus den Augen, aus dem Sinn. Das Bewusstsein zur Umweltschonung durch Reduktion, trotz Müllverwertung, ist bei vielen gar nicht da.

 

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nahe Ulan Batar am Fluss

 

Wenn wir wahren Frieden in der Welt erlangen wollen, müssen wir bei den Kindern anfangen.

Mahatma Gandhi

 

Frieden.

Was ist das? Wo beginnt Frieden? In unserer kleinen Familie. Menschen, egal wo auf der Welt, haben dieselben wesentlichen Werte für sich und ihre Familie. Was hindert Frieden? Hat das damit zu tun, wie wir unsere Kinder ins Leben begleiten? Finn`s Taufe stellten wir unter das Motto Frieden. Unser Verständnis (Handeln hat einen Grund), die neutrale Betrachtung und weniger Bewerten/Richten wurden auf der Reise ausgeprägt.

 

 

Reisen ist fatal für Vorurteile, Bigotterie und Engstirnigkeit.

Mark Twain

 

Zufall.

Ereignisse fallen uns zu. Aber wir können unseren Weg selbst bestimmen, jederzeit ändern und einwirken. Per Denkweise. Wenn unser Weg stimmig ist (mit dem Herzen) fließt es eher leicht, sonst sind gerne Steine im Weg. Aber Steine zu umgehen kann bereichern und stärken. Zu-fällige Begegnungen hatten wir so einige - seltsame, witzige, ungewöhnliche. Mein erster Indienaufenthalt 2002 hat mich total auf den Kopf gestellt: Die bodenständige, kontrollierte Westlerin mit Erlebnissen konfrontiert, die sie vorher nie geglaubt hätte. Seitdem ist meine Aufmerksamkeit geschärft, auch für …anderes eben. Spiritualität, Glauben sind Begriffe, die hier am Ehesten reinspielen. Oder Magic ;-).

 

 

Zurück in vertraute Heimat, in die gewohnte Kultur.

Das wollen wir nach zwei Jahren. 1. Zum Entrümpeln des Materiellen (eingelagerte Möbel und Umzugskartons),

Minimalisieren und damit Vergangenheitsbeschäftigung ;-) 2. In der Ruhe eines Ortes nahe Natur wohnen. Hier Werte und Ziele klar formulieren. 3. Schauen, wie sich unsere Werte im Alltag entwickeln und umsetzen lassen. (Schule, Job)

4. Vorteile eines Bleibeortes erfahren (immerhin lebt die meiste Bevölkerung fix an einem Ort) mit all dem, was sich eben nur durch Zeit und Pflege entwickeln kann (Beziehungen, Pflanzen,…) 5. Planen! - Um Genaueres zu erfahren, gibt es diese Website mit immer wieder aktuellen Infos.

 

 

„Am Ende des Lebens bereut man eher nicht die Dinge, die man getan hat,

sondern die, die man nicht getan hat.“ Elisabeth Kübler-Ross

 

Die Sterbebegleiterin Bronnie Ware hebt die „Top 5-Dinge“ hervor:

1. „Ich wünschte, ich hätte den Mut gehabt, mein Leben so zu leben wie ich es wollte,

   und nicht so wie es von mir erwartet wurde.“

2. „Ich wünschte, ich hätte weniger gearbeitet und mich mehr um meine Familie und Freunde gekümmert.“

3. „Ich wünschte, ich hätte die Courage gehabt, meine Gefühle zu zeigen.“

4. „Ich wünschte, ich hätte meine Freundschaften gepflegt.“

5. „Ich hätte mir mehr Glück und Zufriedenheit gönnen sollen."

 

 

In diesem Sinne: Traut euch, seid glücklich, tut Gutes für euch und andere und lebt richtig!

Uns wurde die Wichtigkeit dessen bewusster.

Die Aufmerksamkeit fürs Jetzt ist unterwegs in der Fremde klarer. Im Alltag sind die Sinne gewöhnt und vertraut - man fällt in so einen Gewohnheits-Trott.

Genau da ist der Knackpunkt: Jeden Moment kann man hier und jetzt ändern, die Wahrnehmung schärfen und das zu leben beginnen, was man sich von Herzen wünscht.


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