Familien Reise Abenteuer


Eurasien 2012-2014


Vorbereitung


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Hier ist der Verlauf einiger Reise-Vorbereitungen und der Busfertigstellung zu lesen.

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Lilienthal, Norddeutschland im April 2012

Montag, 2. April 2012

ENTSTEHEN

 

entstehen - Das Stehen endet, Bewegung trittttt ein

alles nimmt seinen Lauf

 

 

Dienstag, 10. April 2012

Frühlingsduft und Regen

 

nun ist es so weit: der april macht sich breit

schon bald wollten wir in italien sein

ist das leben so wie man es plant? oh nein

frühlingsduft und regen beim hammern, streichen und sägen

noch so einige zeit hier im norden weilen

bevor wir uns in die welt abseilen

dankbar hier für den besonderen ort voll geborgenheit

genießen sehr die lieben leut und herzlichkeit

bald neues entdecken bringt faszination, wir werden einfach leben

und unser netz neu zusammen weben

 

 

Freitag, 13. April 2012

Schränke

 

Und ein Stückchen weiter, Schränke hinten sind drin, nur Leinöl fehlt noch... morgen gehts weiter an Kühlschrank, Küche, Bus höherlegen, Türenschutz, oder ... eine ewige Liste könnte folgen. Immer weiter machen und Ziel behalten, bei dem Wetter - eher kalt, regentröpfelig, windig - fehlt echt oft die Lust dazu. Obwohl wir ja auch davon animiert sein könnten, dass gleich nebenan ebenfalls gebaut wird: Ein Neubaugebiet entsteht, und allerhand Lastwägen und Handwerkerbusse rauschen an uns vorbei... Mit dem Erstellen eines Blogs dauert es auch so eine Weile, es macht Spaß, das so in Ruhe und langsam kennen zu lernen. Superidee von Claudia, die uns dazu animiert hat, doch schon jetzt damit anzufangen und zu schreiben, wie wir den Bus fertigen, als erst von unterwegs aus zu beginnen!

Wer sich abhetzt, kommt nicht ans Ziel.

 

 

Mittwoch, 18. April 2012

Schiedwedder

 

Nee, eigentlich darf ich mich aktuell gar nicht mehr beschweren, immerhin hat der Regen nachgelassen und zwischen den umherziehenden dicken grau oder weiß aufbäumenden Wolken scheint zwischendurch immer mal wieder die Sonne hervor - wir saugen das Licht auf, aber vor allem die Wärme und werden gleich etwas fröhlicher und leichter beim Arbeiten, bevor wieder die graue Wand über uns kommt und mit ihr der Wind und die Kälte. Also stehe ich mit Mütze, Schal und Jacke, zwei Hosen und drei Paar Gummihandschuhen übereinander (weil das Reinigungszeug aggressiv auf Handschuhe wirkt und Löcher frisst) auf der obersten Stufe der Leiter und hantiere dort wackelnd mit Schleifmaschine, Reiniger, Kleber oder Farbe. Soweit oben über dem Bus oder bei Arbeiten unterm Bus pfeift der Wind am Meisten überall hindurch und erwischt mich immer wieder so schneidig, dass ich dann doch alle zwei Stunden rein muss zur Kaffee- und Aufwärmpause! Ha, und ich hatte mir vorgestellt neben dem Bus ein Tisch und zwei Stühle für unsere gemütlichen Kaffeepausen in der Sonne zu machen und vielleicht würde sich ja der ein oder andere Nachbar mal dazu setzen zum Klönen... So ist das mit Vorstellungen und der Realität - wie war das mit schon im April/Mai in Italien sein...gedacht haben...würden wollen...wäre wenn...und nun zeigt sich das norddeutsche Wetter nochmal so richtig von seiner typischen Seite, so zum Abschied (der ja nun sicher irgendwann einmal folgen wird, demnächst). Alles braucht nunmal seine Zeit. Und wir machen das schon irgendwie und irgendwann gehts los, außer dass wir wirklich bald loskommen möchten haben wir keinen Druck, und das ist wunderbar!

 

 

Dienstag, 24. April 2012

Grau & Grün

 

Nach einem kurzen Ortswechsel an die Nordsee mit frischer Brise, ewigen Sandstrand, Watt und Prilen und sogar warmen Sonnenstrahlen - einem wunderbar gemütlichen Wochenende - kehren wir zurück in unsere "graue Suppe": Es regnet, der Himmel hängt wie ein grauer Teppich über uns, Strassen grau, die Gegend wirkt trüb... puuuhh das macht uns müde! Wir wollen los! Ab ins gute Wetter, in die schönen Gegenden dieser Welt, einfach los! Nur wir haben noch wesentliche Dinge am Bus dran zu bauen, das geht einfach nicht gut bei Regen oder ständigem Wechelwetter: Sonne, dann Regen, dann Wolken, dann Regen, dann Sonne, dann Wolken, dann Regen. Zumindest freuen sich die Pflanzen, die Blätter unserer Birke vor dem Küchenfenster sprießen jeden Tag sichtlich weiter! Auf der Erde wird alles grüner und grüner :-))

 

 

Samstag, 28. April 2012

Sonne Sonne scheine

 

Der April ist fast vorbei !! Und nachdem ich heute morgen fast zwei Stunden im Auto vor dem Flohmarkt weilte und mich wie die anderen Verkäufer aufgrund des Wetters (wie wohl? nass und windig) nicht entscheiden konnte was zu tun, denn Auto war ja voll Mühe gepackt bis oben hin, entschieden wir uns mit gegenseitigem Ansporn nun doch aufzubauen - da schoss tatsächlich kurze Zeit später die Sonne raus und es wurde richtig warm! Und nun habe ich Sonnenbrand - unglaublich! Ja, der April ist bald vorbei, spürbar und hoffentlich bleibts so warm und sonnig im Mai hier! Zuhause angekommen sah es im Bus schon fast tip top aus, die Männer waren fleißig: Bett wieder drin, Küche, Kühlschrank, Toilette - zwar noch nicht fest verankert, aber auf gutem Wege! Es wird gemütlich!

 

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Mai 2012

Sonntag, 6. Mai 2012

Warum eigentlich ?

 

Der Mai ist da und ist tatsächlich schönen Wetters gestartet...alles wandelt sich. Der Garten ist innerhalb einer Woche füllig grün gewachsen, in unseren Schränken versucht hartnäckig immer wieder eine Wespe ihr Nest zu bauen, trotz Ausräucherns (Ofen an) und Nestklaus beginnt sie wieder von Neuem. Küche ist erkennbar Küche geworden. Nun gehts ans Bad...

 

Warum willst du im Bus wohnen, Simon?

1. Man reduziert sich.

2. Man kann immer weiterziehen und dort bleiben,

wo man will, und trotzdem ist man Zuhause.

3. Unser eigenes Haus.

4. Mein Haus so gestalten wie ich möchte.

5. Nachbarn aussuchen. (sind hier von unseren superlieben Nachbarn auf beiden Seiten total verwöhnt)

 

Warum willst du im Bus wohnen, Anne?

1. Einfach leben, naturnah, gemütlich beisammen.

2. Reiseliebe. Entdecken, Abenteuer, Reiz des Neuen: Orte, Leute, Wetter - wo man hin möchte - mit eigenem Haus dabei, besonders fürs Kind wichtig, eigene Wände entspannen, eigene Hygiene.

3. Verzicht und Einfachheit schenkt mehr Blick fürs Wesentliche im Leben.

4. Durch eigenen Ausbau wissen wie was eingebaut ist, Material selbst bestimmen. Eigene Wohnnote.

 

Durch so einen kleinen Astronauten in der Familie macht man sich so seine Gedanken, wie relativ doch alles ist.... vom Weltall aus gesehen : unser vielfältiger Wunderplanet Erde... was ist unser Leben? Woher, wohin?

Keine Ahnung, aber spüren was jetzt wichtig ist: Glücklich leben! Das Beste aus dem Leben machen! Mit Respekt. Möglichst stressfrei. Mit viel Lachen. Natur und Zusammensein macht uns meistens ( ;-) ) glücklich.

Beschränken im Materiellen. Zeit haben.

Unseren spannenden Planeten erkunden. Es funktioniert, egal mit welchen Mitteln, im Kopf: Man muss es wollen. Und wir schauen mal, wie es funktioniert.

 

 

Donnerstag, 10. Mai 2012

Irren ist menschlich !

 

Puuuhhh... diese Zeit zwischen Busfertigen, Ausziehen, Verabschieden, Reisevorbereitung zehrt. Zudem pustet nach wie vor meistens der Wind um die Ohren, es ist kalt und tröpfelt...Wir brauchen viel Extraenergie zum Draußenarbeiten und fröhlich ermutigt sein :-) Wo bleibt die Sonne? Bisher hat unser Plan auch nicht genau funktioniert (viel später als gedacht loskommen), bei mir kommt innerliche Unruhe auf wie es weiter geht.. denn das Leben verläuft oft genug nicht nach Plan. Es bleibt spannend, was sich ergeben wird. Oft habe ich die Erfahrung gemacht: Das Loskommen ist das Schwierigste, wenn man mal unterwegs ist, fließt es anders...

Unser Bus wird gemütlicher, ein schönes Regal folgt auf das andere, wir sind überzeugt, dass es für uns ein wunderbares gemütliches Zuhause wird! Heute ist der 10. Mai, es wäre super wenn wir spätestens in ca. einem Monat umgezogen sind! Auf jeden Fall werden wir während unserer Arbeit bestens versorgt: Wir dürfen ständig Geburtstag feiern und sehr leckeren selbstgebackenen Kuchen vernaschen: Sandkuchen mit Kirschen und Kerzen drauf!

 

 

Mittwoch, 16. Mai 2012

Alltag

 

Unser die letzten vier Jahre hier gelebter Alltag hat sich geändert: Keine Arbeit mehr fern von Zuhause, kein Kiga mehr, keine Verträge hier, ... nun zählt einfach nur noch unser Bus, unsere Planung, Zusammenräumen.

 

Wir hätten gern dass es schneller voran geht, aber es geht manchmal nur recht schleppend voran: Da muss was anders gemacht werden, hier was ergänzt, Kind braucht Aufmerksamkeit... - aber es tut sichwas! Das Wetter bleibt wie gewohnt: Alle halbe Stunde wechseln sich Regen, Sonne und graue Wolken ab - nervig ist der ständige Wind, mal stärker und mal ruhiger, aber immer da mit einer unangenehmen Kühle, die Arbeit draussen geht nur im Pullover! Wir möchten gar nicht wissen, dass es an unserem nächsten Zielort bereits 30 Grad hat: Wir sehen uns so danach, in Südtirol zu sein, und unterwegs zu sein! Bis dahin haben wir noch einiges zu tun, aber jetzt fühle ich mich so richtig nach Abschied: Ich bin dankbar und schätze den Ort hier sehr, an dem wir Zeit verbracht haben, sauge meine Heimat noch einmal intensiv auf, wer weiß wann wir wieder einmal vorbei kommen. Während Simon einige Tage braucht um eine Mittelohrentzündung auszukurieren, kümmere ich mich um unsere ausführliche Apotheke und medizinisches Zubehör. Dann geht es wieder weiter draußen im Bus: Wir haben Glück einen wunderbaren ruhigeren und gemütlichen Stellplatz bekommen zu haben! Dort macht es viel mehr Spaß zu basteln!

 

 

Donnerstag, 17. Mai 2012

Ein Bustag im Grünen

 

Heute war das Wetter mal sehr aushaltbar, Wind mäßig und häufig Sonne mit kaum Regen - juchei! Küchenschränke und Ofen von Tür aus lackiert/ angemalt, Schrankknöpfe aus Olivenholz angebaut (leider ist der geschenkte Olivenbaum eingegangen und nun haben wir gute Verwendung), Fensterschiebemechanismus auseinandergenommen und gepflegt, Holzschutz für Wasser-/Gasleitungen und Regalabtrennung in unserem "Keller", gestrichen, geschliffen, geflext... also voll ausgenutzt das "gute" Wetter (mit 2 Pullovern). Sonst ist es oft so, dass wenn wir mal auswärts Termine haben das Wetter dann gut ist und wir uns ärgern...Wurden heute auch bestens mit Tee und Keksen versorgt, tut gut beim Durcharbeiten. Was wir noch machen: Dieselheizungschläuche verlegen; Elektronik raus/rein; Tisch ändern; Wasser-, Zusatz-, Toilettentank montieren; verschiedene Schränke leicht verändern; auf dem Dach Solarzellen und Spoiler montieren; Hupe, Antieinbruchteile, Vorhänge, Batterien montieren; Fahrersitzgestell leicht verändern; Computerarbeitsplatte montieren vorne und hinten; Kinderbettreling; Besteckschublade; Plastikkistenrahmen, Bücherregal ; im Bad Schränke verändern, Wände überstreichen, Haken, self-made Toilette einsetzen, Türholzleisten zum Versteifen,... das müsste das Wesentlichste sein, neben sämtlichen Sachen noch zu bestellen/organisieren. Und ganz zum Schluß dann Wohnung ausräumen, nur ein paar Umzugskartons lassen. Da kommt noch was auf uns zu! Und wenn wir dann völlig die Schnauze voll haben gehts los... nach Bayern erstmal zum "Pausieren" in Südtirol. Eine neue Zeit!

Alles hat seine Zeit, alles hat seinen Platz.

 

 

Donnerstag, 31. Mai 2012

Weiter weiter weiter

 

Letzter Maitag. Im nächsten Monat soll es losgehen - uns rauchen die Köpfe. Noch viel zu tun, aber es geht gut voran. Es ist ein richtiges Gewusel, Kaffeeverbrauch ist enorm, Schlafmangel auch. Zum Glück war das Wetter in der letzten Zeit oft prächtig! Dann macht das Arbeiten Spaß, das macht es sowieso mehr seitdem wir den ruhigeren und ausufernden Stellplatz auf dem Grundstück des 200 Jahre alten Bauernhofes gegenüber haben. Simon arbeitet und arbeitet und arbeitet im Bus oder sitzt arbeitend am Computer - bis die Vögel ihre Morgenlieder singen, ich manage den Rest (Alltag mit Kind, Zusammenräumen/ Haushalt auflösen, Helfen bei Busarbeit, Reiseorga, Reiseapo, Infos sammeln)...

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Juni 2012

Dienstag, 5. Juni 2012

Zu Hause ?

 

Wir haben unsere "Actionwoche". Unser Süßer ist in Bonn - wir haben freie Bahn! Hört und fühlt sich ja lange an: Kind ist 5 Tage weg! Also wir wollen was schaffen!

Alles wird in Kartons umgepackt, und wieder umgepackt, ausgepackt und doch weg... Ich verfriemel mich total in den Dingen... es heißt doch so schön "Weniger ist mehr." Haha. Kann ich nicht. Würd ich gern. Ich erwische mich immer wieder wie ich verständnislos von einem auszuräumenden Schrank zu unseren minimal erscheinenden Busplastikkisten schaue "Wie soll da auch nur das Wichtigste reinpassen?" Irgendwann explodiert mein Kopf und ich brauche mal Szenewechsel. Ab nach draußen, aber auch Simon ist etwas verzweifelt "Ich hätte gedacht, das geht schneller" Und er arbeitet immer noch an der Isolierung des Wassertanks. Bad noch nicht übergestrichen, könnte ich auch tun, hätten wir gestern tun können, nur: Wann denn dazwischenschieben? Die Zeit vergeht im Nu.

Ich habe es aber schon geschafft Wohnzimmer und Kinderzimmer so ziemlich leer zu räumen. Schwer fiel es mir beim Kinderzimmer, aber jetzt ist es vollbracht. Irgendwo werde ich bis Freitag Platz finden, eine kleine Spielecke einzurichten. Das Ritterzelt - sehr platzeinnehmend zwischen dem Karton- und Möbelchaos - wollte ich nicht ohne Einverständnis abbauen, also Anruf: "Schatz, darf ich dein Ritterzelt schon abbauen?" "NNEEIIIIIINNN !" Na gut, ein bisschen was Vertrautes, wenn er wieder kommt, ist sicher ganz gut.

Es fühlt sich richtig gut an, das baldige Losfahren. Vorher versuche ich weiterhin noch zu entlasten und hab damit wahrhaftig noch viel zu tun! Schlafzimmer, Küchendrempel, Küche, Garage - alles ist noch voll! Und wer weiß überhaupt ob wir den ganzen Kladdaradatsch noch mögen, später. Aber man könnte, bräuchte, eventuell....

Das Leben ist voll von Eventualitäten, eventuell geht`s auch ohne.

Nur der Kopf zerspringt immer mal wieder. Soviel materieller Krams macht mich unfrei. Derweil sind wir nun so zwischen Chaos-Haus und noch nicht einzugsbereitem Bus, zwischen vollen und leeren Schränken und jeder Menge Kartons "dahoam".

 

 

Dienstag, 12. Juni 2012

Ut Ödland Gaardens maaken

 

Noch was Plattdeutsches - bevor

die Reise beginnt und wir von woanders viel Typisches berichten -soll es auch

was Norddeutsches sein - also ein Lied auf platt:

 

Wenn een Minsch vujll Gottvertroon

Nich bloot an sick sülben denkt,

fellt een Druppen von den Regen,

de ut Ödland Gaardens maakt.

Wenn een Minsch den Naahsten meent,

nich bloot sick, sin eegen Welt,

fallt een Druppen von den Regen, de ut Ödland Gaardens maakt.

Wenn een Minsch sick heel hengifft

Un up Gott sin Wege geiht,

fallt een Druppen von den regen, de ut Ödland Gaardens maakt.

 

(Wenn ein Mensch Vertrauen gibt,

nicht nur an sich selber denkt,

wo ein Mensch den anderen sieht,

nicht nur sich und seine Welt,

fällt ein Tropfen von dem Regen, der aus Wüsten Gärten macht.)

 

Guter Reiseeinstieg…

… ist aber noch nicht ganz soweit mit Reiseeinstieg. Wir werkeln, sortieren und planen immer noch fleißig und es scheint kein Ende zu nehmen - zumindest verändert sich täglich sichtbar etwas! Und das geht eindeutig in die Richtung: Es wird in der Wohnung ungemütlicher,im Bus gemütlicher. Unser Astronaut hat jetzt halt ein Piratenschiff, aber ist damit auch sehr zufrieden!

 

 

Sonntag, 24. Juni 2012

Bald fährt's los... Endphase !

 

Diese Arbeit in den letzten Wochen haben wir im Voraus völlig unterschätzt, es geht mal nicht eben so den Tank befestigen und die Riesenkabelei zu sortieren, sondern es dauert dann mal zwei Tage oder zwei Nächte für ein Thema. Solar ist auf dem Dach, die zweite Batterie – ein schweres Teil – von unten irgendwie dran und dann nur noch so Kleinigkeiten, die auffallen, Leisten ran, Abdeckungen wieder drauf, übrige Ritzen schließen… nebenbei wird dann eingeräumt. Das ganze Arbeitszeug und –dreck ist entfernt, der Bus ist bereit zum Einzug. Nun gilt es erst, sich wieder um das Chaos in der Wohnung zu kümmern, Struktur in Haushalt und ewig viele Kartons bringen, was ja alles liegen geblieben ist in unserer Busarbeitszeit von früh bis früh ;) Also, wir halten uns ran!

 

Außer die Geräte ist alles selfmade by Simon und umso näher ich mich mit seinen Sachen befasse, umso mehr Respekt, unglaublichen Respekt bekomme ich vor seiner Arbeit, seiner Geduld dafür, seinen Gedanken und Tüfteleien für die Dinge.

Mal schauen wie es sich auf der selbstgefertigten Toilettenschüssel zu sitzen anfühlt ;) Lack drauf ist übrigens super geworden, eine halbe Stunde wurde nach dem Besprühen aufgepasst, dass kein Insekt reinfliegt und dann losgelaufen, und aus dem Augenwinkel gerade noch ein Nachtfalter brrrrschh rein in den schönen Lack! Jetzt haben wir also eine kleine Nachtfalterandenkenstelle im Lack…

 

Los in einer Woche!

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Mit was wir unseren Bus bepackten...

  • Dokumente       Reisepässe, Fahrzeugbriefe, Versicherungsunterlagen (KV, Haftpflicht,

                        Fahrzeug), wichtige Telefonnummern, Führerscheine (sicher: intern.),

                       

                        Reisekarten, Sprachführer

    

  • Kleidung          wurde im Laufe der Zeit immer weniger = raussortiert

                         (wir brauchten nicht viel, konnten unterwegs kaufen)

 

  • Nahrungsmittel   einige Konserven und Trinkwasser "zur Not"
  • Technisches      Computer, Kabeleien, Antennen
  • Werkzeug & Ersatzteile
  • Medizin           Naturheilkunde & Schulmedizin aufgeteilt in Bereiche (z.B.

                         Schmerz, Magen/Darm, Bronchien, Infekt, Antibiotika...),

 

                         Akutversorgung (Wundversorgung, Medikamente, Spritzen,

 

                         Venenzugänge, Infusionen...), versch. Diagnostik, *

  • Literatur           Medizin, Busreparatur, Reise, Kinder

 

  • einiges Gewohntes, was uns am Herzen lag, z.B. geliebte Creme für trockene Kinderhände, weil man eben nicht genau dasselbe wertgeschätzte Produkt im Ausland bekommt 

     * unsere Kids haben bisher keine schulmedizinischen Medikamente zur Heilung gebraucht - 

       deshalb basiert unsere Medizin auf Naturheilkunde/Phytotherapie/Homöopathie/u.a. - haben für die

       Reise zusätzlich viele Arzneimittel der Schulmedizin dabei gehabt (nicht gebraucht)

    

Und Anfang Juli 2012 war es endlich soweit: Alles fertig und reisetauglich! Die Räder rollen...


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